Mittwoch, 16. November 2011

Tipps????


 Ich war heute bei meiner Psychologin.. Es war eigtl echt ganz ok/gut.
Also anfangs.. als ich ihr gesagt habe, das ich mich gestern wieder geschnitten habe... hatte sie etwas aufgestöhnt und hat gefragt " warum das nun wieder"
Fand ich etwas scheiße die Reaktion, klar ich finds grad auch schwer... naja..

Und mit dem Essen ist das natürlich auch wieder so eine Sache...
Aber ich versuche jetzt einfach wieder gesund zu essen... also muss ich mehr essen...
Ich muss es einfach versuchen!


Dann habe ich wegen Klinik sie drauf angesprochen und das ich das vll/ wahrscheinlich machen möchte. Sie fand das OK. Und sie würde mir dann auch helfen, welche rauszusuchen, wenn ich das wirklich will :)
Wegen Anti-depressiva habe ich dann doch jetzt gesagt, das ich es ausprobieren möchte..
Einen Psychiater haben wir schon ausgesucht, und sie will ihn morgen anrufen, damit das nich all zu lange dauert.
Ja ich rufe den dann nächste Woche an...
Ich habe schon ziemlich Angst davor.. Ich war noch nie bei einem Psychiater... und ich sehe den ja nur 1 mal und soll dem dann gleich alles erzählen wie scheiße es mir doch geht...

Wart ihr schon mal beim Psychiater??
Wenn ja, wie war das 1. Gespräch bei euch so?

Und stellt der einem Fragen oder muss man von alleine seine Gefühle sagen?
Habt ihr vll Tipps?


Lg
Luna

Kommentare:

Prinzessin hat gesagt…

Ich war schon mal bei einem Psychiater. 1. Gespräche sind immer schwer. Sehr schwer.
Aber es hilft. Es ist quasi eine Brücke die dich da hin führt wo du hin möchtest.
Es ist immer schwer. Aber du kannst es schaffen. Versuche nur daran zu denken was dir das alles bringen kann.
Dann schaffst du es :)

ich glaube daran ♥

DepressiveSuicidalMelancholia hat gesagt…

Ich schliesse mich Prinzessin an.
Du musst nicht alles gleich alleine erzählen, es werden dir fragen gestellt auf die du dann antwortest. Aber denk daran, wenn du etwas nicht sagen möchtest, dann musst du das auch nicht. Er kann dich nicht zwingen. Es reicht, wenn du nur auf die nötigsten Fragen antwortest.
Viel Glück <3

Phoenix hat gesagt…

also, da kann ich dir einiges erzählen. meine therapeutin ist nämlich psychiaterin (FA für therapeutische medizin), was ich aber als ich antidepressiva in betracht zog noch nicht "gecheckt" hatte und zu einer anderen deswegen gegangen bin. das war natürlich "falsch", 2 köche sollten nicht im topf rumrühren, wie es meine therapeutin/psychiaterin so schön ausdrückte ;) also blieb es bei einem einmaligen "ausflug" zu der anderen psychiaterin. also habe ich damit schon mit zweien bekanntschaft gemacht. also meine therapeutin ist sehr gesprächig, sie macht ja eben auch therapien und ist entsprechend sensibel, freundlich. Die andere psychiaterin war sehr jung und etwas "trocken". nicht unfreundlich, aber trocken. allerdings taute auch sie nach ein paar minuten auf - vllt. war sie selbst etwas unsicher^^. und sie fragen dich immer. die bei der ich die therapie machte natürlich hauptsächlich nach den lebensumständen und eher vorsichtig und indirekt nach beschwerden. die andere psychiaterin durch den "kurzbesuch" und den hintergrund, dass ich schon in therapeutischer behandlung bin, sehr direkt nach meinen problemen - was, seit wann. dann stellt sie noch ein paar fragen: "wie schlafen sie?", "haben sie morgens ein tief?", "in welchen momenten verletzen sie sich?", "wie oft sind sie traurig?". also nichts, worauf du dich vorbereiten müsstest ;) sie sind im prinzip wie psychologen mit medizinischem hintergrudwissen. manche sind eher verständnisvolle, aber "trockene"/sachliche mediziner, andere sind eher mitleidende/fühlende therapeuten mit medizinischem wissen. aber beide varianten sind meist freundlich und immer wollen sie dir helfen. behalte das im hintergrund. und falls du eine frage nicht beantworten möchtest, sag einfach warum bzw. dass du dich dabei nicht wohl fühlst - dass sagt meist auch schon genug....
also du musst dort nicht gleich dein innerstes nach außen kehren. verlangt niemand. wäre auch gegen jeden selbstschutz. sei einfach so offen, wie du es eben kannst. über deine gefühle musst du nicht reden, wenn du nicht willst. versuche aber, die situation, die dich dorthin führte, halbwegs rüberzuführen.
zusammenfassung: ja, ich bin einmal die woche bei einer psychiaterin und meine ist das beste, was mir passieren konnte. :)) sie beißt nicht ;)
lg

Lee hat gesagt…

Ich bin im Moment nur bei einer Psychaterin, mache keine Therapie. Ich sehe meine nur alle 3 Monate wenn meine Pillchen wieder alle sind! Mein 1. Gespräch war okay, haben uns gut verstanden. Im Übrigen hast du einen sehr schönen Blog!