Freitag, 10. März 2017

vor ein paar Tage aufgeschrieben


Ich laufe von A nach B, mehrere Leute, die it mir sprechen, kriege nicht alles mit, keine Konzentration, und merke dennoch, dass es nicht weiter geht.
Zu viel Stress
nur sagen, das und das und das muss ich noch machen,
keine Zeit für mich, kein Wunder, das ich auf einmal auf Toilette weinend zusammenbreche,
totale Überforderung.

Auf einmal kommen wieder Gedanken der Sinnlosigkeit, Selbstverletzungsgedanken um die verdammte Anspannung loszuwerden.
Ich will doch nicht sterben, ich will einfach, das der Schmerz, die Überforderung aufhört,
ich will endlich mit dem Leben anfangen und nicht nur überleben, doch was bietet mir das Leben?!
Die Vergangenheit, die sich auf die Gegenwart anschließt,
jeder sagt, ich muss da jetzt durch den Dschungel, aber verdammt wo bleibe ich, denkt ihr ich habe mir diese Psyche ausgesucht,
bestimmt nicht.
Ich habe versucht weiterzumachen,
nur leider wurde mir diese Sicherheit immer wieder weggenommen.

Ich habe immer wieder versucht Vollzeit zu arbeiten, versucht immer weiter zu machen,
habe zugesehen, wie ich kaputt gegangen bin und habe trotzdem weitergemacht.
Ich habe aber nun gemerkt, dass ich vll an falschen Stellen gearbeitet habe, d.h. ich brauche andere Stellen, ich kann nicht Vollzeit irgendwo arbeiten, gescheige eine Ausbildung anfangen, noch nicht.
Ich brauche Therapie, Traumatherapie, um das ganze zu verarbeiten und dann kann ich vll wieder nach vorne blicken und damit anfangen zu leben.

Denn Depressionen heißt nicht, einem gehts mal schlecht und nach einem Tag gehts ieder und man ist für Monate wieder erlöst.
Depressionen zu haben bedeutet für mich, das ich kraftlos bin, oft nicht aufstehen kann,
Alpträume jede Nacht zu haben und wenn ich aufwache, erstmal 1-2 Stunden brauche um  klarzukommen und dann es endlich schaffen aufzustehen.
Rausgehen zu wollen, sich vll mit Freunden zu treffen, aber es nicht schaffen rauszugehnen, es geht nicht.
Ängste jeden Tag.
Vll mal ein bisschen stolz zu sein, dass man es geschafft hat duschen zu gehen, obwohl es natürlich für andere Menschen selbstverständlich ist, für mich nicht immer.
Ängste nicht gut genug für die Welt zu sein oder für sich selber zu sein.
Posttraumatische komplexe Belastungsstörung
Alpträume, Ängste, Flashbacks, immer wieder Gedanken an das Erlebte, Angst niemals Nähe zulassen zu können, Angst, dass es nochmal passiert, Angst Vertrauen entgültig zu verlieren,
Angst oft vor der Dunkelheit,
Angst vor neuen Menschen,
Angst niemals lieben zu können.

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