Donnerstag, 6. Juli 2017

Verzweifelt und Angst und unsicher

Ich habe heute kurz das Wortmädchen getroffen, das war schön, war zwar nur kurz, aber mal schön sie getroffen zu haben.


Danach begann der Alptraum..sozusagen.. ich hatte einen Termin mit meiner Betreuerin. Ich habe ihr schon soo oft gesagt, dass ich momentan nicht viel schaffe, ich mega antriebslos, und schaffe eigtl.  nur so eine Sache am Tag und danach bin ich total geschafft..
Die Sache ist die, ich kann/ darf nur noch für eine gewisse Zeit hier wohnen bleiben..bald muss ich hier raus, ich habe keine Weiterbewilligung.

Und ich brauche ne Wohnung, aber ich muss auch nach WGs schauen, am besten jeden Tag meinte sie.


Ich weiß nicht, wie oft ich ihr das gesagt habe, aber ich habe keine Kraft dafür.
Und außerdem, es macht mir gerade f*cking Angst... das alles. hey ich will in eine Klinik, wegen den Depressionen, eben weil ich nicht mehr kann, und nein, ich will nicht in irgendeine Akut-klink, wo ich dann nur 2 Wochen oder so bin, mich vll ein bisschen stabilisiert habe, und dann der ganze Rotz wieder anfängt und es mir dann noch schlechter geht.


Sie hat gesagt, es kann sein ich gehe in die Klinik, und wenn ich wieder komme, direkt in die neue Wohnung, wo ich dann direkt voll allein wäre oder bei keiner gefundenen Wohnung ins Frauenhaus oder sonst wo... hä...danke...nicht..


ich würde mir einfach wünschen, ich könnte noch ne weitere Bewilligung bekommen (sie meinte das sieht sehr schlecht aus), damit ich nach der stationären Klinik, nicht direkt komplett alleine bin, damit ich nicht wieder direkt abstürze bei so einer großen Veränderung.


Ich brauche Halt, ich bin verzweifelt und traurig und habe Angst.


Ich sage, ich habe keine Kraft immer nach Wohnungen zu schauen.
Sie sagt, wir müssen das aber machen.
Ich sage, ich habe es schon so oft gesagt, dass mir das alles zu viel ist.
Sie sagt, wenn du mal Kraft hast, dann kannst du ja nach Wohnungen schauen.
Ich sage, wenn ich mal Kraft habe, soll ich was für mich tun, und das versuche ich auch vermehrt.


Ich sage immer wieder , dass sie mich nicht versteht.
Sie sagt, dann sage mir doch was ich für dich tun kann.
Ich sage, sie soll mir doch sagen, wie ich das machen soll.
Darauf gab sie mir keine richtige Antwort.

Ich brauche doch Halt und Sicherheit.


Ich habe so oft geweint vor ihr, die Tränen mit der Hand versteckt...musste mehrmal aufstehen und mich im Bad beruhigen..
immer wieder musste ich weinen..


Ich brauche ganz viel Halt gerade.. psych ist leider diese und nächste Woche krank... Betreuerin kann nächste Woche nur ämterkram mit mir machen und bald ist auch sie 4 Wochen im Urlaub, ich habe zwar ne Vertretung.. aber hmm... ich fühle mich leicht  alleine gelassen und iwi verlassen... ich brauche doch Hilfe..die Depression macht mich fertig, und ich brauche doch Therapie, jmd zum reden, der mir dabei helfen kann.. jmd der da ist.. und iwi Sicherheit....ich fühle mich so, als würde noch mehr alles zusammenstürzen, für mich ist in der Zukunft.. in 2 Monaten...nicht mehr sicher... und die Gedanken dazu macht für mich alles unsicher und ist für mich eine doppelte Belastung.


Luna.